Erkältungstee – Wirkung und Tee-Arten im Überblick

Spezielle Kräutertees helfen bei Erkältungen

Viele Erkältungstees sind als fertige Teemischung in unterschiedlichen Packungsgrößen im Handel erhältlich. Je nach Sorte ist eine oder Kräuterart oder mehrere verschiedene Kräuter im Tee enthalten. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl spielt die unterschiedliche Wirkungsweise der einzelnen Teesorten.

Sobald die ersten Erkältungsbeschwerden auftreten, hilft Holunderblütentee. Zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt, ersticken den aufkommenden Schnupfen im Keim. Holunder wirkt schweißtreibend und löst vorhandenen Schleim. Vor dem Trinken sollte der Tee zugedeckt fünf Minuten ziehen.

Wenn der Hals entzündet ist und Schluckbeschwerden auftreten, wirkt Salbeitee. Salbei besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und lindert Schmerzen im Rachen. Den Tee gibt es im fertigen Filterbeutel. Aus getrockneten Salbeiblättern lässt sich selbst ein Aufguss herstellen. Bei besonders starken Schmerzen hilft, neben dem Trinken, das Gurgeln mit Salbeitee.

Bei Fröstelgefühlen wirkt ein heißer Ingwertee. Bei einer Zubereitung mit frischem Ingwer ist die die Dosierung wichtig, da Ingwer sehr scharf ist. Honig oder der Saft einer halben Zitrone verfeinern den Geschmack im Tee und nehmen dem Getränk die Schärfe. 

Als Erkältungstee für Kinder eignet sich Lindenblütentee sehr gut. Die Blüten haben eine leicht schmerzlindernde und krampflösende Wirkung.  Vor allem bei Kindern unter drei Jahren ist auf die Hinweise der verschiedenen Sorten zu achten. In der Apotheke sind geeignete Teemischungen erhältlich.

Bei einer schlimmen Erkältung hilft Arzneitee

Zusätzlich zu den herkömmlichen Kräutertees gibt es sogenannten Arzneitee gegen Erkältungen. Dieser Tee besteht aus einer Mindestmenge an Inhaltsstoffen und muss über Angaben für das Zubereiten und Dauer der Einnahme verfügen. Er unterliegt besonderen Kontrollen und Qualitätsanforderungen sowie dem Arzneimittelgesetz. 

Erkältungstee gegen Erkältungskrankheiten selbst herstellen

Bereits mit wenigen Kräuterzutaten lassen sich verschiedene Erkältungstees selbst brühen. Die getrockneten Pflanzen sind im Fachhandel und in der Apotheke erhältlich. Je nach Bedarf eignen sich Honig und Zitronensaft zum Verfeinern des Geschmacks.

Bei Fieber hilft eine Mischung aus Linden- und Holunderblüten. Dafür werden zwei Teelöffel getrockneter Lindenblüten und drei TL Holunderblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen. Nach zehn Minuten Ziehzeit ist der Tee trinkfertig.

Thymian hilft, festsitzenden Husten zu lösen. Für die Zubereitung von Thymiantee wird ein Teelöffel voll Thymianblätter in eine Tasse gegeben. Im Anschluss werden 250 Mililiter kochendes Wasser hinzugegeben. Nachdem der Tee fünf Minuten gezogen hat, werden die Blätter herausgesiebt. 

Ein wahrer Alleskönner bei einer Erkältung ist der Spitzwegerich-Thymian-Tee. Die Kombination der beiden Gewächse wirkt gegen Husten, Halsschmerzen und lindert die Beschwerden bei verstopfter Nase. Gemischt werden der Thymian und der Spitzwegerich für einen Erkältungstee in einem Verhältnis 50 zu 50 aus getrockneten Blättern der Pflanzen. Seine beste Unterstützung entfaltet der Tee, wenn er heiß getrunken wird.

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