Raucherentwöhnung
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Raucherentwöhnung - Tipps

Die Entwöhnung vom Rauchen ist sehr schwer und erfordert meist mehrere Versuche, um endlich Nichtraucher zu werden, denn das Rauchen ist eine starke Sucht. Nicht alle Methoden der Raucherentwöhnung sind für jeden Menschen gleichermaßen geeignet.

Deshalb gibt es viele verschiedene Hilfsmittel, die bei der Entwöhnung hin zum rauchfreien Leben und einem erfolgreichen Rauchstopp hilfreich sein können. Dabei ist die beste Grundlage und Basis auf dem Weg zum Nichtraucher natürlich immer erst der eigene Wille, um ein rauchfreies Leben zu beginnen.

Warum ist Rauchen ein Suchtmechanismus?

Die Anzahl der Raucher in Deutschland ist erstaunlich hoch: Etwa 30 Prozent aller Erwachsenen sind nicht nur Gelegenheitsraucher, sondern Menschen, die mehrmals täglich zum Glimmstängel greifen. Oft beginnt die Raucherkarriere schon im Jugendalter. Aufhören mit den Zigaretten und rauchfrei werden, ist deshalb nicht immer einfach.

Das Fatale am Rauchen: Die meisten Raucher kennen die gesundheitlichen Risiken von Tabakkonsum. Beispielsweise ist Lungenkrebs bis zu 90 Prozent auf das Rauchen zurückzuführen und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall ist bei Rauchern ebenfalls höher als bei Nichtrauchern.

Nur sehr wenige Raucher schaffen es, ohne Hilfe der Zigarette abzuschwören und kaum einer schafft den Rauchentzug im ersten Anlauf. Die Erfolgsquoten sind besser, wenn Arzneimittel zur Rauchentwöhnung in Kombination mit professioneller Hilfea als Unterstützung in ein rauchfreies Leben in Anspruch genommen wird. Die Kombination kann den Entzug und die Nikotinersatztherapie auf psychischer Ebene unterstützen.

Die Inhaltsstoffe von Tabak machen süchtig

Hauptinhalt von Tabakrauch sind Teer und Nikotinstoffe, außerdem enthält der Rauch rund 5.000 weitere chemische Substanzen. Auch psychisch kann Tabakrauch sehr süchtig machen. Anders als viele andere Giftstoffe ist Nikotin fähig, die Blut-Hirnschranke zu überwinden. Der Giftstoff gelangt über die Schleimhaut der Atemwege in die Blutbahn und von dort aus ins Gehirn. Das Nikotin dockt sich dort an bestimmten Nervenzellen an und stimuliert die Ausschüttung verschiedener neuronaler Botenstoffe wie Dopamin, Noradrenalin und Endorphine, die als körperliche Opiate wirken.

Das gefährliche an Nikotin ist, dass es unmittelbar im Belohnungszentrum des Gehirns wirkt. Mit jeder Zigarette erlebt der Raucher eine Stimulation, die Entspannung bringt und das allgemeine Wohlbefinden steigert.

Aus diesem Mechanismus der Rauchsucht ergeben sich die Schwierigkeiten, die bei der Raucherentwöhnung auftreten können. Der Rauchentzug macht sich zunächst durch starke körperliche Entzugssymptome bemerkbar, die verschiedene psychische Reaktionen nach sich ziehen.

Raucherentwöhnung – die Methoden im Überblick

Der eigene Wille zur Raucherentwöhnung ist immer der wichtigste Ausgangspunkt, weitere Hilfen sind Arzneimittel, die in der Apotheke und auch in Drogerien erhältlich sind. Andere können von einem Mediziner verschrieben werden.

Es gibt die Möglichkeit, mit Hilfe einer Nikotinersatztherapie (NET) zum Nichtraucher zu werden. In unserer Online-Apotheke ApoVia bekommen Sie Nikotinpflaser, Kaugummis und Spray mit Nikotin, das während der Therapie in niedriger Dosierung an den Körper abgegeben wird. Die Entzugserscheinungen des Rauchens halten sich in Grenzen und die Dosis wird bis zur kompletten Entwöhnung schrittweise herabgesetzt. Als Zusatz zur Unterstützung bei der Rauchentwöhnung hilft Johanniskraut, das auch als Stimmungsaufheller bekannt ist. Es sollte aber nicht als alleiniges Mittel angewendet werden, da es nicht effektiv genug ist.

Auch mit Akupunktur oder Hypnose lässt sich an der Raucherentwöhnung arbeiten. Der Erfolg ist jedoch fraglich. Es gibt nur sehr wenige Raucher bei denen diese Art der Rauchentwöhnung erfolgreich ist.

Neben diesen Methoden gibt es verschreibungspflichtige Arzneimittel zur Rauchentwöhnung und für den Nikotinentzug, wie beispielsweise der Behandlungsansatz Mono-NET bei dem nur ein einziges Medikament zur Entwöhnung eingesetzt wird. Die Erfolgsrate dabei ist leider nicht besonders hoch. Ein verschreibungspflichtiges Medikament ist beispielsweise Bupropion, das beispielsweise in Zyban® oder Elontril® enthalten ist. Der Wirkstoff ist in Tablettenform erhältlich und eigentlich als Antidepressivum gedacht. Auch das Suchtverhalten wird von diesem Wirkstoff beeinflusst, weshalb er in Deutschland zur Raucherentwöhnung zugelassen ist.

Auch Varenclin, wie er beispielsweise in Champix enthalten ist, ist ein neues Medikament, das dazu führt, dass der Raucher beim Rauchen einer Zigarette keinen Genuss mehr verspürt. Die Einnahme dieser Tabletten stimuliert die Nikotinrezeptoren, um letztendlich die Entzugserscheinungen auszublenden.

Ebenfalls kann eine Kombitherapie mit verschiedenen Medikamenten zur Nikotinersatztherapie zu erfolgreichen Rauchstopps reichen. Das Einnehmen von nikotinfreien verschreibungspflichtigen Medikamenten und einer Kombination von nikotinhaltigen rezeptfreien Präparaten muss auf jeden Fall mit dem Mediziner besprochen werden.

Kombinationstherapien scheinen bei der Raucherentwöhnung am erfolgreichsten zu sein. Das heißt, eine Kombination aus Champix mit psychologischer Unterstützung (Gruppentherapie).

Was ist die beste Methode zur Rauchentwöhnung für mich?

Ein ganzheitlicher Ansatz ist hilfreich, weil er sowohl die psychischen als auch die körperlichen Abhängigkeitskomponenten berücksichtigt. Verhaltenstherapie mit medikamentöser Unterstützung ist, wie schon erwähnt, bei fast allen Rauchern am erfolgreichsten.

Stufen der Raucherentwöhnung

Die Raucherentwöhnung findet in drei Phasen statt: Jede Stufe geht jeweils mit spezifischen Symptomen und Begleiterscheinungen einher. Wenn Sie über die Abläufe Bescheid wissen, kann das den Entzugsprozess erleichtern. Medizinische und therapeutische Unterstützung ist während dieser Phasen der Rauchentwöhnung hilfreich.

Stufe 1: Körperlicher Entzug

Drei Tage nach der Entwöhnung ist es am schwersten, nicht wieder zum Glimmstängel zu greifen. Viele Raucher erleben in diesem Zeitraum einen Rückfall. Am Anfang werden Sie nur eine leichte Unruhe und natürlich das Verlangen nach einer Zigarette bemerken, aber bald zeigen sich weitere Symptome wie starkes Rauchverlangen, Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sowie Herzrasen oder ein verlangsamter Puls.

Die Entzugserscheinungen vermindern die Konzentrationsfähigkeit und führen zu Reizbarkeit, Nervosität und Aggressivität. Auch kann eine Gewichtszunahme bei Zigarettenentzug eine Folge sein.

Alle Therapien zur Raucherentwöhnung zielen darauf ab, die vorher genannten Symptome auf ein Mindestmaß zu reduzieren, damit die Rauchentwöhnung durchgezogen wird und ein Rückfall möglichst vermieden wird. Physiologisch ist der spürbare Entzug auf den Körper bereits nach zwei Tagen beendet. Innerhalb von 48 Stunden werden alle Nikotinreste aus dem Körper transportiert und abgebaut. Der Rauchabhängige merkt spürbar, dass sich einige durch den Rauch geschädigte Organe recht schnell erholen.

Stufe 2: Psychischer Entzug

Die Suchtstoffe in einer Zigarette beeinflussen eine Vielzahl von Neuromodulatoren im Gehirn, deshalb bewertet das neuronale System das Rauchen bereits nach kurzer Zeit als essentielle Handlung. Das ist die Basis der psychischen Abhängigkeit von Nikotin.

Eine Zigarette gegen Stress, Langeweile oder eine Pausen- oder Entspannungszigarette tragen ebenfalls zur psychischen Abhängigkeit bei. Auch die Gemeinschaftszugehörigkeit können das Verlangen nach einer Zigarette verstärken.

Nach etwa drei Wochen haben sich die nikotinbedingten Veränderungen bestimmter Rezeptoren im zentralen Nervensystem zurückgebildet. Die biochemische Balance ist wieder hergestellt und die Regeneration des Herz-Kreislauf-Systems wird spürbar besser, was sich besonders über freiere Atemwege bemerkbar macht.

Meist ist der psychologische Entzug der Zigarette aber damit noch nicht abgeschlossen. Es kann nach wie vor zu starkem Rauchverlangen kommen. Bis sich alle Symptome abschwächen, vergehen sicherlich zehn bis zwölf Wochen.

Zu beachten ist auch, dass die Haut im Sommer immer leicht schwitzt, also regelmäßig nachgecremt werden muss.

Stufe 3: Stabilisierung des rauchfreien Lebens

Die Stufe 3 der Raucherentwöhnung ist die Stabilisierungsphase, diese kann Monate dauern und es kann auch immer wieder zu einem starken Rauchverlangen kommen. Es werden auf den neuen Nichtraucher viele Situationen zukommen, die einen Rückfall bestärken können. Beispielsweise wenn er eine Zigarette riecht oder einen anderen Raucher sieht, der am Glimmstängel zieht. Als neuer Nichtraucher werden Sie sich dann an den Genuss des Rauchens zurückerinnern und ein starkes Rauchverlangen verspüren.

Ein Rückfall in dieser Phase hat katastrophale Folgen, der Suchtmechanismus wird aktiviert, wenn eine einzige Zigarette wieder geraucht wird.

Rauchstopp – wann hören die Entzugserscheinungen auf?

Für die Entwöhnung muss der Raucher zunächst entscheiden, ob er abrupt oder langsam mit dem Rauchen aufhört. Die meisten Raucher setzen sich einen Termin für die letzte Zigarette und arbeiten langsam daraufhin. Kontrolliertes Rauchen funktioniert in der Regel nicht auf Dauer, da der Suchtmechanismus sowie die Abhängigkeit, die sich im Kopf abspielt, nicht überwunden werden können.

Medikamente zur Raucherentwöhnung

Wie weiter oben schon erwähnt, stehen die Wirkstoffe Bupropion und Varenicilin zur Raucherentwöhnung zur Verfügung.

Bupropion wurde ursprünglich als Antidepressivum zugelassen. Während der Therapien fiel auf, dass bei den Rauchern das Rauchverlangen abnahm und der Entzug des Nikotins nur von geringen Entzugssymptomen begleitet wurde. Medikamente auf dieser Basis durchbrechen den Suchtkreislauf, indem sie das Andocken des Nikotins an die Dopamin- und Noradrenalin-Rezeptoren im Gehirn verhindern. Leider ist dieser Wirkstoff nur bei Trägern eines bestimmten Gentyps wirksam. Das betrifft etwa 45 Prozent der Menschheit europäischer Herkunft.

Varenicilin (Champix) wurde vom Pharma-Unternehmen Pfizer speziell zur Entwöhnung des Rauchens entwickelt. Das Medikament blockiert ebenfalls den Suchtmechanismus im Gehirn und hemmt die Effekte einer weiteren Nikotinaufnahme. Dieses Medikament eignet sich besonders gut bei der Raucherentwöhnung in der ersten und zweiten Phase. Die Standardtherapie erstreckt sich über zwölf Wochen und schließt sich bei Bedarf direkt an die Verhaltenstherapie an.

Medikamente zur Raucherentwöhnung sind grundsätzlich verschreibungspflichtig. Die Entscheidung über das passende Medikament und die Therapie müssen immer durch einen Arzt getroffen werden. Werden die Medikamente fehlerhaft angewendet, besteht ein hohes Rückfallrisiko und die Präparate sind nicht frei von Nebenwirkungen.

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